Schlafparalyse

Die Schlafparalyse – Wie man sich befreit

Es geistern immer wieder viele verwirrende Informationen zum Thema Schlafparalyse im Klartraum herum, die oftmals gar nicht stimmen, Leuten nur Angst einjagen und am Ende mehr verwirren als helfen. Da mich zu dem Thema Schlafparalyse auch immer wieder Mails erreichen, dachte ich mir, dass ich dir am besten einmal genau erkläre, was es mit der Schlafparalyse auf sich hat und vor allem, was du machen kannst, wenn du einmal selbst eine Schlafparalyse erfährst.

Was ist eine Schlafparalyse?

Im Grunde handelt es sich bei der Schlafparalyse um eine Lähmung der Skelettmuskulatur während des Schlafes. Das ist ganz natürlich und hilft dir, nicht alle deine geträumten Erlebnisse in echte Körperbewegungen umzusetzen. Klar, egal ob luzides Träumen oder Trübträumen, da gehen einem so manche abenteuerlichen Dinge durch den Kopf. Würdest du dabei alle die Dinge komplett physisch durchspielen, würde sich sicherlich schon nach aller kürzester Zeit nicht nur dein Bettgenosse/deine Bettgenossin fürchterlich beschweren. Auch könntest du dich dabei verletzen.

Vor meinem inneren Auge habe ich gerade Fechtszenen à la „Fluch der Karibik“….vom Feinsten. Da stehen wahrscheinlich schon schnell die Mieter unter dir auf der Matte. Außerdem würdest du natürlich selbst ziemlich schnell aus deinem schönen Traum erwachen. Ein erholsamer Nachtschlaf wäre undenkbar.

Starre, also eine Steifheit der Muskulatur ist dabei übrigens nur ein unzureichender Ausdruck. Denn auch wenn der Betroffene das Gefühl hat, dass seine Muskeln steif wären und nicht auf seinen Willen reagieren, ist es doch objektiv betrachtet so, dass die Muskeln einfach nur erschlafft sind.

Wichtig zu wissen ist, dass die Schlafstarre, wie die Schlafparalyse auf Deutsch auch genannt wird, nur die Skelettmuskulatur betrifft, aber keineswegs die Augenmuskulatur! Das ist wichtig zu wissen und hat bei der Erforschung des Luziden Träumens schon mehrmals eine wichtige Rolle gespielt.

Wann kommt es zur Schlafparalyse?

Die Schlafparalyse ist also etwas ganz Normales und jeder Mensch, gleich ob Unwissender, Klarträumen-Anfänger oder -Profi, erlebt es täglich. Tatsächlich bekommst du normalerweise auch gar nichts davon mit. Vor allem auch deshalb, weil die Schlafparalyse schon kurz vor dem Aufwachen wieder nachlässt und schließlich ganz verschwindet.

Es heißt aber, dass etwa 3% aller Menschen etwas von ihrer Schlafparalyse mitbekommen. Sie erleben diesen Zustand immer wieder einmal bewusst. Meist direkt vor dem Einschlafen oder, was häufiger ist, direkt nach dem Aufwachen. Bei diesen Menschen ist also die Schlafstarre vom eigentlichen Schlafen losgekoppelt.

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Haben sie keine Ahnung, was da mit ihnen geschieht, kann es natürlich vorkommen, dass die Betroffenen Todesängste ausstehen. Sie haben Angst, aus dem Zustand gar nicht mehr herauskommen zu können.

Lucid Dreaming und Schlafparalyse

Klarträumer haben es da viel leichter. Nicht nur dass sie im Rahmen der Klarträumen-Anleitungen mitbekommen haben, was nötig ist, um aus der Schlafparalyse wieder herauszukommen. Sie sind allgemein besser informiert, wissen, was mit ihnen geschieht, und vor allem, dass der Zustand vollkommen natürlich ist.

Stehst du allerdings das erste Mal und schlimmstenfalls ohne Infos vor dem Phänomen, dann kann es vorkommen, dass in deiner Angst auch Traumbilder auftreten, die du schon als Realität wahrnimmst. Du kannst dir sicher leicht vorstellen, dass das dann meist keine sehr angenehmen sind. Dämonen, Monster, Geister, Schattenwesen und allerhand mehr sind da nicht selten die Hauptfiguren.

Interessanterweise geht der berühmte russische Autor und Forscher des luziden Träumens, Michael Raduka, davon aus, dass viele der berichteten Entführungen durch Außerirdische als Erlebnisse rund um die Schlafparalyse einzustufen sind.

Wie kommt es zur Schlafparalyse?

Die Steuerung über die Schlafstarre übernimmt ein Teil des Gehirns, das die Brücke genannt wird. Es sorgt dafür, dass die Nerven, genauer gesagt die Motoneuronen, im Hirnstamm und Rückenmark gehemmt werden. Das führt dann dazu, dass die Muskeln erschlaffen.

Käme es nicht zu dieser Erschlaffung der Muskeln, würden die Bewegungen aus unseren Träumen uns immer wieder schnell aus dem Schlaf reißen, wie Wissenschaftler festgestellt haben, die Laborkatzen bei einem Experiment den entsprechenden Gehirnbereich betäubt hatten. Die Katzen bewegten sich tatsächlich mit dem ganzen Körper, sobald sie zu Träumen begannen, und wurden immer wieder schnell wachgerüttelt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Schlafparalyse geht oft mit Wahrnehmungen einher

Was die Schlafstarre für die Betroffenen so angsteinflößend macht, ist die Tatsache, dass sie meist mit Wahrnehmungen gekoppelt ist. Laute Geräusche wie Brummern, Grollen, Knallen und Dröhnen gehören genauso dazu wie fremde Stimmen. Aber auch das Sehen von unheimlichen Gestalten und Schatten kann die Schlafparalytiker quälen. Viele Betroffene berichten außerdem, dass sie während der Schlafstarre unter Atemnot litten.

So hebst du eine Schlafparalyse auf

Wenn es dir einmal passieren sollte, dass dich eine Schlafparalyse trifft, ist es das Wichtigste, was du dir sofort klar machst, dass dir die beängstigenden Dinge, die du wahrnimmst, in Wirklichkeit nichts anhaben können. So kannst du dich zunächst einmal ein wenig beruhigen.

Die folgenden drei Techniken solltest du dir aneignen, damit du für den Ernstfall gewappnet bist. Mit ein wenig Übung hast du sie schnell im Griff.

  • Wie du ja schon weißt, hast du während der Schlafstarre am ehesten Kontrolle über deine Augenmuskulatur. Nutze diese Tatsache, indem du deine Augen so schnell wie möglich nach rechts und links bewegst.
  • Auch das bewusste, schnelle Blinzeln mit den Lidern kann dir helfen, schnell wieder die Kontrolle über die Situation zu bekommen.
  • Eher etwas für Freunde der Hardcore Action ist der Rat, all deine Energie zusammen zu nehmen, um einen schnellen und intensiven Impuls durch deinen Körper zu schicken, der die Muskeln, ähnlich wie bei einer Wiederbelebungsmaßnahme so richtig durchschüttelt.

Zurück in den Traum

Gehörst du zu der Minderheit der Menschen, die öfter eine Schlafparalyse erleben, wirst du mit der Zeit eine Routine entwickeln. Die Dinge, die passieren, erschrecken dich von Mal zu Mal weniger und du wirst eleganter im Umgang mit ihnen. Solange dein Bewusstsein ruhig bleibt, hast du die Möglichkeit, aus der Schlafstarre zurück in einen angenehmen Traum oder besser noch in einen Klartraum zu gelangen.

Dazu ist es aber wirklich wichtig, dass du ruhig und entspannt bleibst. Vor allem solltest du vermeiden, deinen Körper bewegen zu wollen. Konzentriere dich lieber darauf, dein Bewusstsein vom Körper zu trennen.

So kannst du meist schon nach einigen wenigen Malen schnell und angenehm zum Klartraum zurückkehren und damit ganz leicht die Schlafparalyse überwinden.

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